Aiming Big with Small Cars: Emergence of a Lead Market in India

A new book by Rajnish Tiwari and Cornelius Herstatt dealing with frugal innovations and the role of emerging market countries, published by Springer

  • Critical analysis of today’s dominant logic and extension of lead market paradigm
  • Delivers new assessment tools for identifying emerging lead markets
  • Explores opportunities for frugal innovations and their constituent characteristics
  • Detailed analysis of a sunrise industry in India​

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„Too good“ to succeed? Why not just try „good enough“!

High-tech, German companies are facing a curious problem: their products are reportedly “too good” for the expanding global markets

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A new paper by Rajnish Tiwari and Cornelius Herstatt with the title >> „Too good“ to succeed? Why not just try “good enough”! Some deliberations on the prospects of frugal innovations << (Working Paper No. 76, TIM/TUHH)

Abstract

High-tech, German companies are facing a curious problem: their products are reportedly “too good” for the expanding global markets. So in a way they get “penalised” for offering a superlative quality. At a second glance, though, this doesn’t seem surprising. For, succeeding in the emerging markets like India or China often requires developing market-specific products and services that enable an attractive value proposition without taking recourse to (excessive) over-engineering. Furthermore, the innovations should be able to cope with, and successfully circumvent, the given infrastructural restrictions ever so present in the rural and semi-urban areas in such economies.

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Innovieren für preisbewusste Kunden: Analogieeinsatz als Erfolgsfaktor in Schwellenländern

An artfical heart developed by IIT Kharagpur based on an analogy to a cockroach’s heart. Photo courtsey: Times of India

Neue Publikation vom Center for Frugal Innovation @TIM/TUHH: Ein neues Arbeitspapier von Rajnish Tiwari und Cornelius Herstatt (Working Paper No. 75, TIM/TUHH) untersucht den EInsatz von innovativen Produktanalogien in frugalen Innovationsprojekten und kommt zum Schluss, „dass frugale Innovationen aufgrund der hohen Bedeutung von Risikominimierung in Produktentwicklungsprojekten häufig eine größere Offenheit für externes Wissen und Analogien aus ihrer Umwelt aufweisen, und davon auch viel profitieren. Den interessierten (potenziellen) frugalen Innovatoren kann diese Methode daher zwecks Reduzierung von Entwicklungskosten und –risiken aber auch zur Steigerung der Prozesseffizient empfohlen werden. Nicht zuletzt zeigen die Fallstudien aber auch, dass der Analogieeinsatz in frugalen Innovationen wichtige Erkenntnisse fürs Management von Innovationsprojekten in nicht-frugalem Bereich liefern kann.“

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Der Erfolg frugaler Produkte ist nicht aufzuhalten!

Pressemitteilung / Hamburg, 21.10.2013

Center for Frugal Innovation @ TUHH„Deutsche Baumaschinen zu gut für den Weltmarkt“ titelte Die Welt am 17.4.2013. Deutsche Maschinenbauer werden dem Bericht zufolge trotz Innovationstrophäen von den Märkten der Schwellenländer verdrängt. Die Gründe sind sowohl die fehlende Zahlungskraft als auch die abnehmende Zahlungsbereitschaft lokaler Kunden. Anstelle hoch komplexer („over-engineered“) und damit einhergehend teurer Produkte fragen sie erschwingliche und robuste Technik nach, die häufig aus anderen Ländern und insbesondere aus den Schwellenländern selbst kommt. Solche „good enough“ Produkte, Lösungen mit ausreichender Funktionalität bei guter Qualität und einem sehr wettbewerbsfähigen Preisniveau, kennzeichnen den Innovationsansatz „frugaler Innovationen“.

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„Reverse innovation“: Gemacht für Indien, verkauft in Europa

>> „Reverse innovation“ Gemacht für Indien, verkauft in Europa << unter dieser Überschrift schreibt Holger Paul (Wirtschaftsredakteur bei FAZ) einen hoch interessanten und lesenwerten Artikel, in dem es auch um frugale Innovationen geht, denn die Schnittmenge zwischen den beiden Konzepten ist zur Zeit ja recht groß. Paul schreibt im Teaser:

„Die Anforderungen an Medizinprodukte sind auf vielen Märkten unterschiedlich. Produkte, die speziell für Schwellenländer produziert werden, finden auch im Westen überraschend viele Abnehmer.“ []

Unsere Forschung zur Entstehung von sog. Leit- bzw. Vorreitermärkten in den Schwellenländern kann diese Entwicklung bestätigen. Lediglich sollte man im Klaren sein, dass es nicht nur um die „Produktion“ sondern auch die Entwicklung entsprechender Produkte (also Innovation) geht!

Wir freuen uns daher auch, dass auf unserem Symposium zum Thema „Mastering the Frugal Challenge: Innovating for Global Growth through Affordable Solutions“ (am 19.11.2013 in Hamburg) mit GE und Siemens gleich zwei der hier erwähnten Unternehmen mit hochkarätigen Referenten vertreten sind.

Kommentar von: Rajnish Tiwari