Frugale Innovation: Wissenschaftliche Einordnung eines neuen Innovationsbegriffs

Ein neues Arbeitspapier von Cornelius Herstatt und Rajnish Tiwari setzt sich mit der Frage der wissenschaftlichen Einordnung des Begriffs „frugale Innovation“ auseinander. Zielsetzung des vorliegenden Beitrags ist es, frugale Innovation einzuordnen und von anderen, verwandten Innovations-Konzepten („Jugaad“, „Bottom of the Pyramid“ und „Reverse Innovation“) abzugrenzen. Die Autoren schlagen einen Katalog von Bestimmungsfaktoren für frugale Innovation vor. Die Bestimmungsfaktoren werden anhand von Beispielen erläutert. Ferner gehen die Autoren auf ausgewählte betriebswirtschaftliche Instrumente (Wertanalyse, Target Costing, innovative Analogien) ein, die bei der Realisierung von frugaler Innovation genutzt werden können.

Details: Working Paper 88 (Institut für Technologie- und Innovationsmanagement der TU Hamburg-Harburg / PDF, ca. 640 KB)

Abstract

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New paper: „Frugal innovation and analogies: some propositions for product development in emerging economies“

Working_Paper_84A new paper that seeks to generate some preliminary insights on the use of inventive analogies in the process of creating frugal innovations. The paper has been authored by Rajnish Tiwari, Katharina Kalogerakis and Cornelius Herstatt and was presented at the recently-held R&D Management Conference (June 3-6, 2014) in Stuttgart.

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Innovieren für preisbewusste Kunden: Analogieeinsatz als Erfolgsfaktor in Schwellenländern

An artfical heart developed by IIT Kharagpur based on an analogy to a cockroach’s heart. Photo courtsey: Times of India

Neue Publikation vom Center for Frugal Innovation @TIM/TUHH: Ein neues Arbeitspapier von Rajnish Tiwari und Cornelius Herstatt (Working Paper No. 75, TIM/TUHH) untersucht den EInsatz von innovativen Produktanalogien in frugalen Innovationsprojekten und kommt zum Schluss, „dass frugale Innovationen aufgrund der hohen Bedeutung von Risikominimierung in Produktentwicklungsprojekten häufig eine größere Offenheit für externes Wissen und Analogien aus ihrer Umwelt aufweisen, und davon auch viel profitieren. Den interessierten (potenziellen) frugalen Innovatoren kann diese Methode daher zwecks Reduzierung von Entwicklungskosten und –risiken aber auch zur Steigerung der Prozesseffizient empfohlen werden. Nicht zuletzt zeigen die Fallstudien aber auch, dass der Analogieeinsatz in frugalen Innovationen wichtige Erkenntnisse fürs Management von Innovationsprojekten in nicht-frugalem Bereich liefern kann.“

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