Workshop zum Thema „Potenziale Frugaler Innovationen“

Potenziale frugaler InnovationenAm 12. Januar 2016 organisieren wir einen Workshop-Tag zum Thema „Potenziale frugaler Innovationen“. Dieser findet als Teil unseres BMBF-geförderten Projektes „Potenziale, Herausforderungen und gesellschaftliche Relevanz frugaler Innovationen in Deutschland im Kontext des globalen Innovationswettbewerbs“  am besagten Tag in der Zeit von 10.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr im Gästehaus der Universität Hamburg statt.

Neben Fachvorträgen wird ein zentraler Mittelpunkt der Veranstaltung eine gemeinsam mit den Teilnehmern durchgeführte „Expertendiskussion“ im kleinen Kreis von ca. 20 Personen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über das vorwiegend in Schwellenländern beobachtete Phänomen der „frugalen Innovation“ und dessen mögliche Relevanz für Deutschland sein. Die Veranstaltung richtet sich an relevante Stakeholder aus ausgewählten Bereichen. Sollten Sie Interesse an der Teilnahme haben, so setzen Sie sich bitte in Verbindung mit uns (ausgebucht; Stand: 8.1.2016).

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Ökonomischer Druck im Gesundheitsbereich und die Bedeutung des „frugalen“ Ansatzes

In der FAZ von heute (9.12.2015, S. N1) beklagt Prof. Dr. Gerd Hasenfuß, Direktor der Klinik für Kardiologie und Pneumologie an der Universitätsmedizin Göttingen und zugleich Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V., den zunehmenden Kostendruck, dem Universitätskliniken Stand halten müssen. „Unter diesem ökonomischen Druck wird die Forschung an Universitätskliniken einbrechen – mit allen Folgen, die das für die Patientenversorgung, den Fortschritt und den Standort Deutschland hat“, so Prof. Hasenfuß.

Ist dies ein weiterer Indikator dafür, dass die Bedeutung des „frugalen“ Ansatzes („erschwingliche Exzellenz“ / „affordable excellence“) auch in Deutschland zunehmen wird; nicht nur aber gerade in den Bereichen, wo die öffentliche Hand als Kostenträger von dieser Entwicklung betroffen ist?

(Rajnish Tiwari // 9. Dez. 2015)